Memphis Belle crew // Wikipedia Commons [Public Domain]

Die Crew der Memphis Belle nach der Landung des 25. und letzten Einsatzes, von links nach rechts:
Harold P. Loch; Cecil H. Scott; Robert Hanson; James Verinis; Robert K. Morgan; Charles B. Leighton; John P. Quinlan; Casimer A „Tony“ Nastal; Vincent Evans; Clarence E. „Bill“ Winchell // Wikipedia Commons [Public Domain]

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Der Pilot – Col. Robert K. Morgan
Damals 24 Jahre alt und im Range eines Captains (Hauptmann) als er die „Memphis Belle“ kommandierte. Nachdem er den Rang eines Lt. Col. erreichte, führte er die erste B-29 Formation über Tokio. Er ist heute noch aktiver Pilot. Lebt in Ashville, NC.
Verstorben – 15.05.2004

Der Copilot – Lt. Col. James A. Verinis
Von Woodbridge, Connecticut. Verinis war auch Kommandant seiner eigenen B-17, genannt „Connecticut Yankee“. Vernis hat das Maskottchen der Besatzung ausgesucht, ein Schottischer-Terrier, genannt „Stuka“
Verstorben – 03.03.2003

Navigator – Charles B. Leighton
Von Flint Michigan, er wurde nach seinen Einsätzen Lehrer. Er rettete die Belle und viele andere B-17 durch falsche Funksprüche, die die Deutschen irritierten und designierte die B-17 zu sicheren Routen.
Verstorben – 1991

Bombenschütze – Vincent Evans
Freund von Ronald Reagan, Jimmy Stewart, June Allyson. Restaurant-Manager, Rennfahrer. Beendete seinen zweiten Pflichteinsatz an Bord der B-29 von Robert Morgan im Pazifik. Kam bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 1980 ums Leben.

Erster Obere-Turmschütze/Techniker – Leviticus „Levy“ Dillon
Wurde nach dem 5. Einsatz der „Memphis Belle“ (sein 4. Einsatz) zur 306th Bomb Group versetzt. Bei seinem 3. Einsatz wurde er am Bein verwundet. Er redete nie über seine Verwundung.
Verstorben – Dezember 1998

Der zweite Obere-Turmschütze/Techniker – Eugene Adkins
Er flog den 4. und 6-10. Einsatz der „Memphis Belle“ Er bekam beim 10. Einsatz Frostbeulen. Er wurde als Major aus dem Dienst entlassen und wurde Geschütz-Experte bei B-17, B-29, B-26 und B-50 Bombern
Verstorben – 1995

Der dritte Obere-Turmschütze/Techniker – Harold P. Loch
Sein erster Einsatz an Bord der „Memphis Belle“ war 14.Februar 1943 nach Hamm, Deutschland.
Verstorben – 2004

Funker – Robert Hanson
Wurde ein offizielles Besatzungsmitglied während des Trainings in Walla Walla 1941. Hat immer noch das Logbuch mit Einschusslöchern.
Verstorben 1. Oktober 2005

Kugelturmschütze – Cecil Scott
„Von dort unten konnte ich alles sehen“ Er beschoss viele deutsche Jäger und beschädigte einen.
Verstorben – 1979

Rechter Rumpfschütze – E. Scott Miller
Man nannte ihn „Das verlorene Crewmitglied“, weil er nach dem Krieg das Augenlicht verlor. Er flog 15 Einsätze mit der „Memphis Belle“ aber konnte seine 25 Pflichteinsätze nicht beenden.
Verstorben – 1995

Rechter Rumpfschütze – Casmer A „Tony“ Nastal
Er flog 24 mal in anderen B-17s bevor er den Einsatz an Bord der „Memphis Belle“ flog. Nach seinen 25 Pflichteinsätzen meldete er sich zu weiteren Einsätzen in Europa und beendete 60 Einsätze.
Verstorben – 10.08.2002

Linker Rumpfschütze – Clarence E. „Bill“ Winchell
Er schoss den 8. und letzten Abfangjäger für die „Memphis Belle“ ab. Sein Tagebuch enthält viele genauen Daten von den Einsätzen.
Verstorben – 1994

Heckschütze – John P. Quinlan
Nach seinen Einsätzen im Europa flog er als Heckschütze am Bord eines B-29 Bombers und schoss 3 japanische „Zero“ Jäger ab, bevor seine B-29 abstürzte. Er erzielte an Bord der „Memphis Belle“ zwei Abschüsse
Verstorben – 2000

Chef-Mechaniker – Joe Giambrone
Er sorgte dafür, dass die „Memphis Belle“ über 6 Monate im Einsatz blieb. Wechselte 9 Motoren aus, zwei mal das Heck, das Fahrgestell und und und.
Verstorben – 1992

Die Memphis Belle – Miss Margaret Polk
Das Objekt der Begierde von Captain Robert Morgan war Margaret, weshalb er seine B-17 auf den Namen „Memphis Belle“ taufte. Bis zu ihrem Tod, half sie mit Spenden um die Gedenkstätte zu erhalten.
Verstorben – 1990