42-5289
Delivered Geiger 5/11/42; Blythe 9/12/42; Tucson 3/1/43; with Allan Daring damaged in taxi accident at Walla Walla 23/5/43; wrecked when crashed with Forrest Harvey two miles west of Patterson, WA 10/8/43; Written off 13/8/43.
Der Hauptunterschied zwischen den Modellen E und F bestand in den breiteren Propellerblättern, mit denen das neue Modell ausgerüstet war und die ihm bessere Flugleistungen ermöglichten. Das F-Modell wurde in weitaus größeren Stückzahlen von drei verschiedenen Herstellern produziert. In jeder Fabrik wurden kleinere Veränderungen in den Details vorgenommen. Der Hersteller wurde in einer Nachsilbe verschlüsselt, die dem Modell und dem Block hinzugefügt wurde: BO stand für Boeing, VE für Lockheed Vega und DL für Douglas. Damit war klar, dass eine Maschine mit der Bezeichnung „B-17F-50 VE“ von Lockheed hergestellt worden war.
![B-17F-30-BO #42-5077 'Delta Rebel No. 2' // [Public domain], via Wikimedia Commons](https://b17flyingfortress.de/cms/wp-content/uploads/2018/08/b-17_42-5077_-600x401.jpg)
B-17F-30-BO #42-5077 ‚Delta Rebel No. 2‘ // [Public domain], via Wikimedia Commons
„Am Anfang, als wir herauszufinden versuchten, wie man die B-17 am besten angreift, versuchten wir alles, sogar die Bomber mit Bomben zu bombardieren und so weiter. Aber wir bekamen heraus, dass die beste Taktik darin bestand, sie von vorne anzugreifen, und wir verwendeten ab Ende ’43 die 190er dazu. Die Zeit, in der du schießen konntest, war sehr kurz, da die Annährungsgeschwindigkeit sehr hoch war. Aber wenn du die B-17 von vorne getroffen hast, hast du meistens das Cockpit oder die Motoren getroffen. Nach dieser Zeit gab es nur vier 190er Gruppen, die von hinten angriffen, die die „Sturmtruppen“ genannt wurden. Wenn die B-17 nicht brannte oder die Besatzung nicht absprang, dann rammten diese 190er die Bomber am Leitwerk oder dem Ruder.“
Walter Krupinski
![Bundesarchiv, Bild 101I-657-6304-24 / Meschke / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons](https://b17flyingfortress.de/cms/wp-content/uploads/2015/12/Bundesarchiv_Bild_101I-657-6304-24_Luftwaffe_Modelle_eines_Bombers_und_Jägers.jpg)
Bundesarchiv, Bild 101I-657-6304-24 / Meschke / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons
Bis November 1942 hatten die Piloten der deutschen Luftwaffe schnell herausgefunden, dass sie die B-17F direkt von vorn angreifen konnten, ohne dass sie Gegenfeuer befürchten mussten. Das 0,30- Kaliber-Maschinengewehr im Plexiglas-Bug der Maschine erwies sich als ineffektiv. Einzelne Geschwader ersetzten es durch ein 0,50-Kaliber-Maschinengewehr, das eine größere Durchschlagskraft hatte. Die US 8th Air Force bot einen Bausatz zur Installation eines Maschinengewehrs im Bug der Maschine an und verlangte von den Herstellern den Einbau eines vorwärtsgerichteten Turmes in der B-17. Die Arbeiten zum Umbau des Bugs der Maschine verliefen sehr langsam und konnten nur dann durchgeführt werden, wenn die Maschine nicht auf dem Einsatzplan stand. Die ersten Maschinen, die vom Hersteller mit einem Buggeschütz ausgerüstet waren, landeten erst im Mai 1943 in Großbritannien.

www.americanairmuseum.com// CC-BY-NC 3.0
„Zu Anfang des Krieges kamen die Deutschen von der Seite oder von hinten. Aber bei 25 bis 30 B-17 bekamen sie eine Menge Abwehrfeuer. Als sie herausfanden, dass die B-17 weniger Feuerkraft in der Nase hatte, änderten sie die Taktik. Sie kamen in V-Formationen von vorne. Für uns sah es wie eine Linie aus, aber hin und wieder kamen sie im invertierten V und wir schossen auf die Mitte, die aber noch nicht in Reichweite war. Beim nächsten Anflug war es vielleicht wieder ein normales V und die Mitte war näher als die äußeren Positionen. Die kamen mit wirklich hoher Geschwindigkeit auf uns zu. Sie kamen mit 400 Meilen und wir flogen 160 und sobald wir in Reichweite waren, feuerten sie mit ihren 20mm-Kanonen auf die Cockpits, in der Hoffnung etwas zu treffen. Man konnte die 20mm kommen sehen und man hoffte, dass sie nicht trafen. Nach dem Angriff drehten sie und kamen wieder. Nur wenn sie eine einzelne Maschine fanden, griffen sie nicht von vorne an, dann kamen sie wieder von der Seite oder von hinten. Eine Maschine, bei der ein oder zwei Motoren ausgefallen waren, war auf sich allein gestellt und die Kerle von der Luftwaffe nahmen sich die Zeit, die Treibstofftanks an den beiden Rumpfseiten zu treffen.“
Robert Davila, Pilot der USAAF
„Am Anfang griffen nur die Fw 190 die Bomber an und die Bf 109 wurde nur als Eskorte eingesetzt. Die meisten Angriffe wurden von vorn geflogen. Wenn die Bomber merkten, dass die 190er kamen, flogen sie oft eine Kurve von 10 oder 15 Grad. Das machte es schwer, wieder von vorne anzufliegen.“
Walter Krupinski

Ball Turret Gunner
Der Ausfall des Kugelturms bereitete bei den früheren Modellen die größten Sorgen. Abgesehen von dem Problem mit der Rotation, verfingen sich die Leitung für die Sauerstoffzufuhr, das Kehlkopfmikrofon und die Fliegeranzugsheizung ständig – selbst bei normalen Kampfhandlungen. Den Schützen wurde oftmals auch der Sauerstoff knapp. Eine Sauerstofflasche enthielt nicht genügend Sauerstoff für eine Mission. Es war daher die Aufgabe des Rumpfschützen, die Sauerstofflasche des Kugelturmschützen zu wechseln. Durch den Frost rissen jedoch oft die Ventile, so dass die Sauerstoffzufuhr dann ganz zusammenbrach.
Es gab weitere Probleme mit undichten Hydraulikleitungen und der Turmluke, die sehr leicht brach. Das Verlassen des Kugelturms in Notfällen war ein schmerzhaft langsamer Vorgang. Der Schütze musste dazu den Turm erst in die richtige Stellung kurbeln, sich selbst aus der Luke drücken und danach den Fallschirm anlegen. Es kam häufiger vor, dass die Turmklappen nach Kampfbeschädigungen klemmten und eine Bauchlandung den Tod des betreffenden Schützen bedeutet hätte. Das vorgeschriebene Verfahren für Bauchlandungen sah vor, den Schützen zu befreien, anschließend den kompletten Stand mit Spezialwerkzeug von der Zelle zu lösen und ihn abzuwerfen. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass der Kugelturmschütze den unbeliebtesten Job in der Besatzung der B-17 hatte.
Bis Mai 1943 hatte das VIII. US Bomberkommando eine Liste Dutzender von Standardmodifikationen für die Hersteller zusammengestellt: Buggeschützhalterung, Bewegungselemente für den oberen Geschützturm, eine Panzerung für die Steuerelemente des Piloten, mehr Munition für das Geschütz in der Funkkabine, eine bessere Sauerstoffversorgung für alle Türme, eine neue Funkantenne, Mark-III-IFF-Geräte, eine verbesserte Entfernungs- und Kompassanzeige sowie eine Rettungsfloß-Abwurfeinrichtung. Es gab weiterhin eine Liste zweitrangiger Veränderungen: kugelsichere Scheiben, eine Neuanordnung der Rumpfgeschütze für ein besseres Schussfeld, die Ausrüstung mit GEE sowie Veränderungen des allgemeinen Systems der Sauerstoffzufuhr.
Unter den kalten Bedingungen, in denen die Maschinen operieren mussten, froren oftmals die Bombenluken und -halterungen fest. Bei den ersten Einsätzen konnte dieses Problem nur mit dem Brecheisen behoben werden. Erfahrenere Besatzungen testeten die Bombenluken bereits vor dem eigentlichen Abwurf.
Es gab nichts, was die Hecklastigkeit der Maschine beheben konnte. Die Besatzungen wurden daher belehrt, weder Ausrüstungsgegenstände noch Munition im Heck der Maschine zu lagern.
Ein weiterer Grund zu Sorge war die Gefahr, dass die Rumpfschützen – wenn auch ungewollt – in die Tragflächen oder das Heck der eigenen Maschine schießen konnten. Im Juli 1943 wurde ein elektrischer Abschaltmechanismus eingebaut, der das Maschinengewehr automatisch blockierte, wenn der Schütze versehentlich auf Teile der eigenen Maschine zielte.
Eine der bedeutendsten Veränderungen in der Entwicklung der B-17F war die Ausstattung mit zusätzlichen Treibstofftanks, die der Maschine weitere 1.080 US-Gallonen Treibstoff zur Verfügung stellten. Dadurch konnte die Reichweite der B-17F um 1.000 Meilen erweitert werden, was der Maschine einen Operationsradius von 650 Meilen ermöglichte. Diese zusätzlichen Treibstoffbehälter wurden „Tokyo-Tanks“ genannt (wahrscheinlich deshalb, weil sie der Maschine genügend Treibstoff zur Verfügung stellten, um von einem Träger im Pazifik nach Tokio und zurück zu gelangen). Sie bestanden aus neun selbstschließenden Gummibehältern, die zwischen den Spannten beider Tragflächen angebracht waren. Diese Langstrecken-Version tauchte im Mai 1943 das erste mal auf britischen Basen auf.
Delivered Geiger 5/11/42; Blythe 9/12/42; Tucson 3/1/43; with Allan Daring damaged in taxi accident at Walla Walla 23/5/43; wrecked when crashed with Forrest Harvey two miles west of Patterson, WA 10/8/43; Written off 13/8/43.
Delivered Tulsa 3/12/42; Ainsworth 21/1/43; Pierre 9/2/43; Rapid City 28/4/43; Pendleton 8/7/43; with George Snyder crashed two miles W of base 15/7/43; Written off 16/7/43.
Delivered Denver 22/4/43; Presque Is 27/5/43; Assigned 333BS/94BG [TS-M] Earls Colne 12/5/43; Rougham 13/6/43; Missing in Action t/o Wilhelmshaven 26/7/43 with Harry Alsop, Navigator: Chas Matthes, Bombardier: Lero Poduszczak, Flight engineer/top turret gunner: Joe Browne{drowned and found near Sylt}, Radio Operator: Glen Sheets, Ball turret gunner: Howard Battise{body washed up 29/8/43 at Vesterveistadt}, Waist gunner: Romeo Varacchi, Waist gunner: Irwin Sewell,Tail gunner: Frank Boyd (9 Killed in Action); Co-pilot: Bruce Kreischer (Prisoner of War); ditched Baltic Sea; Missing Air Crew Report 84. CHEROKEE MAID.
Assigned 369BS/306BG [WW-O] Cheyenne 13/9/42; Thurleigh 23/1/43; transferred 358BS/303BG Molesworth [VK-G] 25/9/43; {4m} Missing in Action Duren 20/10/43 with John Hendry, Navigator: Bernie McNamara, Bombardier: Dick Webster {Wounded in Action}, Flight engineer/top turret gunner: Loran Biddle, Ball turret gunner: Alf Hargrove, Waist gunner: Delbert Guhr, Waist gunner: Wilfred Raesly,Tail gunner: John Doherty (8 Prisoner of War), Co-pilot: Bill Harper, Radio Operator: Jim Brown (2 Killed in Action); enemy aircraft, ship exploded with wreckage crashed Valenciennes, near Belgian border. Missing Air Crew Report 1032.
Delivered Cheyenne 11/5/43; Gore 18/5/43; Fairfield 23/5/43; Peterson 15/6/43; Assigned (F-9) 1st Map Gp Bolling 6/7/43; Bradley 18/7/43; Accra, Gold Coast 31/12/43; Returned to the USA 1st Ph Gp MacDill 9/10/44; 4100 BU Patterson 22/10/44; 91 Ph Sq Buckley 30/12/44; Salvaged 5/2/45.
Delivered Cheyenne 3/9/43; Las Vegas 23/9/43; 2137 BU Hendricks 30/7/44; Reconstruction Finance Corporation (sold for scrap metal in USA) Walnut Ridge 19/12/45.
Delivered Long Beach 7/5/43; Denver 14/5/43; Geiger 26/5/43; Gt Falls 7/6/43; Dow Fd 13/7/43; Assigned 570BS/390BG [DI-J] Framlingham 15/7/43; Missing in Action (11m) Munster 10/10/43 with Bob McGuire, Co-pilot: Glenn Oster, Navigator: Albt Drouhard, Bombardier: Jack Nosser, Flight engineer/top turret gunner: Herschel Rasco, Radio Operator: Joe Chassaing, Ball turret gunner: Hershel McFeely, Waist gunner: George Hodgins, Waist gunner: Norman Augerr,Tail gunner: Cliff Strang (10 Prisoner of War); enemy aircraft, with wing on fire and #1 engine out, crashed Quantwick, near Ahaus, Ger. Missing Air Crew Report 860. CASH & CARRY.
Delivered Cheyenne 24/1/43; Salina 7/2/43; Assigned 358BS/303BG [VK-M] Molesworth 26/3/43. 18 missions. Missing in Action on the mission to bomb the airfield at Amiens-Glisy, France on 31 August 1943. Pilot: William J. Monahan; Co-pilot: Louis M. Benepe; Flight engineer/top turret gunner: Walter Gasser; Ball turret gunner: Alfred R. Buinicky; Left Waist gunner: James H. Comer Jr; Right Waist gunner: Vernon E. Olson (6 Prisoner of War). Navigator: William P. Maher; Bombardier: Walter Hargrove; Radio Operator: Frank Kimotek; Photographer Verdis B. Pryor (4 evaded capture).Tail gunner: Dave Miller (KIA – bailed out but when found his legs had been blown off). Flak hits slowed ship down then enemy aircraft struck. Crashed ±15km Northeast of Dieppe, France. Missing Air Crew Report – MACR 470. „AUGERHEAD“.
Delivered Cheyenne 6-Sep-42; Presque Is 19-Oct-42; Assigned 364BS/305BG [WF-H] Chelveston 30-Oct-42; Missing in Action 16-Feb-43 while on a mission to bomb the U-Boat pens at St Nazaire, France. Shot down by enemy aircraft and crashed at Molac, France. 8KIA 2POW MACR 15497.
Delivered Denver 16/4/43; New Castle 29/4/43; La Guardia 30/8/43; Assigned 510BS/351BG [TU-M] Polebrook 28/5/43; 511BS [DS-M]; Missing in Action {10m} Hamburg 25/7/43 with Edwin Boyd, Navigator: Delbart Ray, Bombardier: Eldon Tolman, Flight engineer/top turret gunner: Ed Hamlin (4 Prisoner of War); Co-pilot: Joe Perkins, Radio Operator: Chas Cavanaugh, Ball turret gunner: Joe Keen, Waist gunner: Albert Garrison, Waist gunner: John Lewis,Tail gunner: Roy Weatherford (6 Killed in Action); enemy aircraft KO’d #3 then attacked again, crashed Schmalfeld, three miles N of Kaltenkirchen, Ger. Missing Air Crew Report 92. CAPTAIN BILL.