42-6158
Delivered Long Beach 10/8/43; Cheyenne 12/8/43; Tinker 12/12/43; 3501 BU Boca Raton 14/7/44; 2137 BU Hendricks 17/10/45; Reconstruction Finance Corporation (sold for scrap metal in USA) Walnut Ridge 16/10/45.
Der Hauptunterschied zwischen den Modellen E und F bestand in den breiteren Propellerblättern, mit denen das neue Modell ausgerüstet war und die ihm bessere Flugleistungen ermöglichten. Das F-Modell wurde in weitaus größeren Stückzahlen von drei verschiedenen Herstellern produziert. In jeder Fabrik wurden kleinere Veränderungen in den Details vorgenommen. Der Hersteller wurde in einer Nachsilbe verschlüsselt, die dem Modell und dem Block hinzugefügt wurde: BO stand für Boeing, VE für Lockheed Vega und DL für Douglas. Damit war klar, dass eine Maschine mit der Bezeichnung „B-17F-50 VE“ von Lockheed hergestellt worden war.
![B-17F-30-BO #42-5077 'Delta Rebel No. 2' // [Public domain], via Wikimedia Commons](https://b17flyingfortress.de/cms/wp-content/uploads/2018/08/b-17_42-5077_-600x401.jpg)
B-17F-30-BO #42-5077 ‚Delta Rebel No. 2‘ // [Public domain], via Wikimedia Commons
„Am Anfang, als wir herauszufinden versuchten, wie man die B-17 am besten angreift, versuchten wir alles, sogar die Bomber mit Bomben zu bombardieren und so weiter. Aber wir bekamen heraus, dass die beste Taktik darin bestand, sie von vorne anzugreifen, und wir verwendeten ab Ende ’43 die 190er dazu. Die Zeit, in der du schießen konntest, war sehr kurz, da die Annährungsgeschwindigkeit sehr hoch war. Aber wenn du die B-17 von vorne getroffen hast, hast du meistens das Cockpit oder die Motoren getroffen. Nach dieser Zeit gab es nur vier 190er Gruppen, die von hinten angriffen, die die „Sturmtruppen“ genannt wurden. Wenn die B-17 nicht brannte oder die Besatzung nicht absprang, dann rammten diese 190er die Bomber am Leitwerk oder dem Ruder.“
Walter Krupinski
![Bundesarchiv, Bild 101I-657-6304-24 / Meschke / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons](https://b17flyingfortress.de/cms/wp-content/uploads/2015/12/Bundesarchiv_Bild_101I-657-6304-24_Luftwaffe_Modelle_eines_Bombers_und_Jägers.jpg)
Bundesarchiv, Bild 101I-657-6304-24 / Meschke / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons
Bis November 1942 hatten die Piloten der deutschen Luftwaffe schnell herausgefunden, dass sie die B-17F direkt von vorn angreifen konnten, ohne dass sie Gegenfeuer befürchten mussten. Das 0,30- Kaliber-Maschinengewehr im Plexiglas-Bug der Maschine erwies sich als ineffektiv. Einzelne Geschwader ersetzten es durch ein 0,50-Kaliber-Maschinengewehr, das eine größere Durchschlagskraft hatte. Die US 8th Air Force bot einen Bausatz zur Installation eines Maschinengewehrs im Bug der Maschine an und verlangte von den Herstellern den Einbau eines vorwärtsgerichteten Turmes in der B-17. Die Arbeiten zum Umbau des Bugs der Maschine verliefen sehr langsam und konnten nur dann durchgeführt werden, wenn die Maschine nicht auf dem Einsatzplan stand. Die ersten Maschinen, die vom Hersteller mit einem Buggeschütz ausgerüstet waren, landeten erst im Mai 1943 in Großbritannien.

www.americanairmuseum.com// CC-BY-NC 3.0
„Zu Anfang des Krieges kamen die Deutschen von der Seite oder von hinten. Aber bei 25 bis 30 B-17 bekamen sie eine Menge Abwehrfeuer. Als sie herausfanden, dass die B-17 weniger Feuerkraft in der Nase hatte, änderten sie die Taktik. Sie kamen in V-Formationen von vorne. Für uns sah es wie eine Linie aus, aber hin und wieder kamen sie im invertierten V und wir schossen auf die Mitte, die aber noch nicht in Reichweite war. Beim nächsten Anflug war es vielleicht wieder ein normales V und die Mitte war näher als die äußeren Positionen. Die kamen mit wirklich hoher Geschwindigkeit auf uns zu. Sie kamen mit 400 Meilen und wir flogen 160 und sobald wir in Reichweite waren, feuerten sie mit ihren 20mm-Kanonen auf die Cockpits, in der Hoffnung etwas zu treffen. Man konnte die 20mm kommen sehen und man hoffte, dass sie nicht trafen. Nach dem Angriff drehten sie und kamen wieder. Nur wenn sie eine einzelne Maschine fanden, griffen sie nicht von vorne an, dann kamen sie wieder von der Seite oder von hinten. Eine Maschine, bei der ein oder zwei Motoren ausgefallen waren, war auf sich allein gestellt und die Kerle von der Luftwaffe nahmen sich die Zeit, die Treibstofftanks an den beiden Rumpfseiten zu treffen.“
Robert Davila, Pilot der USAAF
„Am Anfang griffen nur die Fw 190 die Bomber an und die Bf 109 wurde nur als Eskorte eingesetzt. Die meisten Angriffe wurden von vorn geflogen. Wenn die Bomber merkten, dass die 190er kamen, flogen sie oft eine Kurve von 10 oder 15 Grad. Das machte es schwer, wieder von vorne anzufliegen.“
Walter Krupinski

Ball Turret Gunner
Der Ausfall des Kugelturms bereitete bei den früheren Modellen die größten Sorgen. Abgesehen von dem Problem mit der Rotation, verfingen sich die Leitung für die Sauerstoffzufuhr, das Kehlkopfmikrofon und die Fliegeranzugsheizung ständig – selbst bei normalen Kampfhandlungen. Den Schützen wurde oftmals auch der Sauerstoff knapp. Eine Sauerstofflasche enthielt nicht genügend Sauerstoff für eine Mission. Es war daher die Aufgabe des Rumpfschützen, die Sauerstofflasche des Kugelturmschützen zu wechseln. Durch den Frost rissen jedoch oft die Ventile, so dass die Sauerstoffzufuhr dann ganz zusammenbrach.
Es gab weitere Probleme mit undichten Hydraulikleitungen und der Turmluke, die sehr leicht brach. Das Verlassen des Kugelturms in Notfällen war ein schmerzhaft langsamer Vorgang. Der Schütze musste dazu den Turm erst in die richtige Stellung kurbeln, sich selbst aus der Luke drücken und danach den Fallschirm anlegen. Es kam häufiger vor, dass die Turmklappen nach Kampfbeschädigungen klemmten und eine Bauchlandung den Tod des betreffenden Schützen bedeutet hätte. Das vorgeschriebene Verfahren für Bauchlandungen sah vor, den Schützen zu befreien, anschließend den kompletten Stand mit Spezialwerkzeug von der Zelle zu lösen und ihn abzuwerfen. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass der Kugelturmschütze den unbeliebtesten Job in der Besatzung der B-17 hatte.
Bis Mai 1943 hatte das VIII. US Bomberkommando eine Liste Dutzender von Standardmodifikationen für die Hersteller zusammengestellt: Buggeschützhalterung, Bewegungselemente für den oberen Geschützturm, eine Panzerung für die Steuerelemente des Piloten, mehr Munition für das Geschütz in der Funkkabine, eine bessere Sauerstoffversorgung für alle Türme, eine neue Funkantenne, Mark-III-IFF-Geräte, eine verbesserte Entfernungs- und Kompassanzeige sowie eine Rettungsfloß-Abwurfeinrichtung. Es gab weiterhin eine Liste zweitrangiger Veränderungen: kugelsichere Scheiben, eine Neuanordnung der Rumpfgeschütze für ein besseres Schussfeld, die Ausrüstung mit GEE sowie Veränderungen des allgemeinen Systems der Sauerstoffzufuhr.
Unter den kalten Bedingungen, in denen die Maschinen operieren mussten, froren oftmals die Bombenluken und -halterungen fest. Bei den ersten Einsätzen konnte dieses Problem nur mit dem Brecheisen behoben werden. Erfahrenere Besatzungen testeten die Bombenluken bereits vor dem eigentlichen Abwurf.
Es gab nichts, was die Hecklastigkeit der Maschine beheben konnte. Die Besatzungen wurden daher belehrt, weder Ausrüstungsgegenstände noch Munition im Heck der Maschine zu lagern.
Ein weiterer Grund zu Sorge war die Gefahr, dass die Rumpfschützen – wenn auch ungewollt – in die Tragflächen oder das Heck der eigenen Maschine schießen konnten. Im Juli 1943 wurde ein elektrischer Abschaltmechanismus eingebaut, der das Maschinengewehr automatisch blockierte, wenn der Schütze versehentlich auf Teile der eigenen Maschine zielte.
Eine der bedeutendsten Veränderungen in der Entwicklung der B-17F war die Ausstattung mit zusätzlichen Treibstofftanks, die der Maschine weitere 1.080 US-Gallonen Treibstoff zur Verfügung stellten. Dadurch konnte die Reichweite der B-17F um 1.000 Meilen erweitert werden, was der Maschine einen Operationsradius von 650 Meilen ermöglichte. Diese zusätzlichen Treibstoffbehälter wurden „Tokyo-Tanks“ genannt (wahrscheinlich deshalb, weil sie der Maschine genügend Treibstoff zur Verfügung stellten, um von einem Träger im Pazifik nach Tokio und zurück zu gelangen). Sie bestanden aus neun selbstschließenden Gummibehältern, die zwischen den Spannten beider Tragflächen angebracht waren. Diese Langstrecken-Version tauchte im Mai 1943 das erste mal auf britischen Basen auf.
Delivered Long Beach 10/8/43; Cheyenne 12/8/43; Tinker 12/12/43; 3501 BU Boca Raton 14/7/44; 2137 BU Hendricks 17/10/45; Reconstruction Finance Corporation (sold for scrap metal in USA) Walnut Ridge 16/10/45.
Delivered Amarillo 3/7/43; Love 20/7/43; Dallas 21/7/43; Geiger 8/8/43; Love 10/8/43; Assigned 364BS/305BG [WF-J] Chelveston 15/9/43; 2 BAD Warton 20/3/44; Returned to the USA 611 BU Eglin 15/7/44; 610 BU Eglin 6/11/44; 4119 BU Brookley 4/12/44; 610 BU Eglin 17/1/45; Reconstruction Finance Corporation (sold for scrap metal in USA) Walnut Ridge 5/1/46.
Delivered Cheyenne 1/5/43; Sioux City 13/5/43; Casper 12/6/43; Smoky Hill 13/6/43; Dow Fd 15/6/43; Assigned 563BS/388BG Knettishall 24/6/43 CLASSY CHASSY; Missing in Action Kassel 30/7/43 with Frank Kelly, Co-pilot: Ken Alexander, Navigator: Carl Alexander, Bombardier: David Adams, Flight engineer/top turret gunner: Randall Ryals, Radio Operator: Harry Schwerdt, Ball turret gunner: Carlton Jones, Waist gunner: Joe Marchwinski, Waist gunner: Joe Mascke,Tail gunner: Alex Milligan (10 Prisoner of War); flak, crashed Dorla, near Lichtenau, 12 miles SW of Kassel, Ger; Missing Air Crew Report 3133. WING AND A PRAYER.
Delivered Cheyenne 1/4/43; Tinker 28/5/4; Dalhart 25/7/43; Clovis 23/12/43; 245 BU McCook 23/8/44; Reconstruction Finance Corporation (sold for scrap metal in USA) Kingman 16/12/45.
Delivered Cheyenne 22/2/43; Memphis 8/4/43; Assigned 407BS/92BG [PY-V] Alconbury 24/4/43; Missing in Action Wangerooge 15/5/43 with Capt Larche Washer, Co-pilot: Bob Kennedy, Bombardier: Bill Haenel, Radio Operator: Jack Roebuck, Ball turret gunner: Art Davis (5 Prisoner of War); Navigator: Martin Healey, Flight engineer/top turret gunner: Alf Sikorski, Waist gunner: Art Blasenak, Waist gunner: Jim McDermott,Tail gunner: Ken Murray (5 Killed in Action); flak, ditched North Sea, before target [near Cuxhaven?]; Missing Air Crew Report 16060.
Delivered Cheyenne 23/6/43; Assigned 582BS/393BG Kearney 26/7/43; crash landed base 6/8/43 with Homer Fitzer; Written off 9/8/43.
Delivered Cheyenne 24/5/43; Gore 25/5/43; Kearney 5/6/43; Dalhart 27/6/43; Gr Isle 26/7/43; Pilot: Gordon Crozier forced landing Geiger 29/7/43; Patterson 8/8/43; Gr Isle 11/8/43; Presque Is 16/8/43; Assigned: 365BS/305BG [XK-B] Chelveston 3/9/43; Transferred: 1 BAD Burtonwood 20/5/44; Returned to US: 8STA Homestead 24/7/44; 4136 BU Tinker 25/7/44; Recl Comp 17/7/45. MISS DONNA MAE.
Delivered Cheyenne 21/2/43; Salina 5/3/43; Gore 8/3/43; Palm Beach 30/3/43; force landed Morrison Fd, FL. with Joe Debona 6/4/43; Tinker 5/5/43; Long Beach 3/7/43; Presque Is 7/7/43; Assigned 8AF HQ but transferred MTO 24/7/43; Salvaged Italy 16/6/44.
Delivered Cheyenne 23/5/43; Dow Fd 13/7/43; Assigned 569BS/390BG [CC-L] Framlingham 14/7/43; Missing in Action Vitry-En-Artois 15/8/43 with Bill Lawrence (Prisoner of War); Co-pilot: Bill Middledorf, Navigator: Joe Birdwell, Bombardier: Francis Harkins, Flight engineer/top turret gunner: Walt Sentkoski (4 evaded capture); Radio Operator: Bill Murphy, Ball turret gunner: Bernie Stevens, Waist gunner: Pat Caron, Waist gunner: Romaine Fiffe,Tail gunner: Pete Mrjenovich (5 Killed in Action); aircraft broke in half in mid-air coll with 42-30320 over target area, crashed Bonvinchen, near St Omer, Fr. Missing Air Crew Report 258. PHOENIX.
B-17F 41-24486 ‚Man O‘ War‘ assigned 306BG/367BS Westover 17-August-42; Thurleigh 13-October-1942; Missing in Action on mission to bomb the U-Boat pens at St Nazaire, France. 9-Nov-1942. Hit by flak KO’d #2, with two others damaged, crashed into the harbour at St. Nazaire, France. 11KIA MACR 16172.