B-17 Bomber Flying Fortress – The Queen Of The Skies
B-17 Wrackteile
In dieser Sektion meiner Webseite dokumentiere ich Fragmente von abgestürzten B-17 „Flying Fortress“ Bombern. Viele dieser Teile konnte ich bereits mithilfe anderer Historiker identifizieren; andere sind aufgrund ihrer Beschaffenheit interessant, warten jedoch noch auf ihre genaue Zuordnung.
Diese Arbeit ist eine ganz eigene Form der Recherche, die meine reguläre Datenbank zum Verbleib der einzelnen Maschinen ergänzt. Während die Datenbank die Schicksale ganzer Flugzeuge nachzeichnet, geht es hier um das physische Detail.
Nicht nur Metall
Für mich sind diese Fundstücke weit mehr als nur „Schrott“ oder einfache Metallteile. Jedes Fragment erzählt einen Teil der Geschichte der Besatzung und der Maschine. Deshalb habe ich jedes Teil – sofern die Zuordnung sicher ist – direkt mit dem entsprechenden Eintrag in meiner B-17 Datenbank verlinkt.
Forschung und Bewahrung statt Kommerz
Einige dieser Stücke wurden bereits an Museen oder Hinterbliebene gespendet oder sind für diesen Zweck vorgesehen. Mir geht es um die historische Bewahrung und den Austausch. Ein Verkauf dieser Teile findet nicht statt. Ich bitte daher höflich darum, von Kaufanfragen abzusehen.
Helfen Sie mit!
Dieses Archiv lebt vom Austausch. Mein Ziel ist es, dass diese Datenbank anderen Forschern dabei hilft, eigene Funde zu vergleichen und zu identifizieren. Wenn Sie selbst Teile besitzen, die Sie gerne dokumentieren oder identifizieren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
Wie gewohnt werde ich diesen Bereich ständig erweitern und aktuell halten.
Ein dickes Fragment vom Kugelturm einer B-17. Genaue Stelle des Kugelturms derzeit nicht bekannt. Man beachte die graue Farbe. Diese wurde vom Hersteller Briggs für den Innenraum verwendet. (Kugelturm vom Hersteller Emerson verwendete grünlichen Anstrich für den Innenraum) Dazwischen befindet sich noch eine dünne Schicht Papier oder ähnlichem. Am Ende ist ein Fotovergleich zu einem anderen Teil eines Kugelturms.
Dies ist ein Fragment vom Kugelturm einer B-17. Genaue Stelle des Kugelturms derzeit nicht bekannt. Die leichte Wölbung ist deutlich sichtbar. Die Seriennummer der B-17 wurde von lokalen Historikern nach der Bergung des Fragments hinzugefügt.
Gurtzunge vom Sicherheitsgurt eines der Pilotensitze. Sichtbar verrostet.
Aluminium-Teil mit 7 Nieten (rund) und gelber Farbe. Dieses Teil wurde in der linken Tragfläche verbaut, ungefähr zwischen Triebwerk Nummer 1 und der Tragflächenspitze.
Sogar die Teilenummer 64-1425-514 ist sichtbar.
Bemerkenswert sind die Holzfragmente dazwischen. Diese müssen beim Aufprall hineingepresst worden sein.
Ein Teil einer abgebrochenen U-Schiene (eng. Channel). Dieses Teil wurde am Untergestell (engl. Pilots Seat Support) des Pilotensitzes verbaut.
Grüne Strebe von der linken oder rechten Bombenschachtklappe einer B-17. Es wurde an beiden verbaut und die Teilenummer 75-4122 blieb dabei unverändert. Sichtbar verbogen, was es schwierig macht die ursprüngliche Länge zu ermitteln. Laut Blaupausen ist das Teil 26,52 cm (10,44 Zoll) lang. Es wurden drei Stück dieser Strebe an jeder Bombenschachtklappe verbaut.
Die Teilenummer 75-4122 ist sichtbar. Sowie Ziffern „606“ sind eingraviert. Diese Zahl sagt aus, ob es an der rechten Klappe verbaut wurde.
An einer anderen Stelle findet sich die Nummer „376“. Letztere ist unklar, was diese bedeuten.
Aluminium-Teil. Keine Farbreste oder Lackierungen sichtbar. Ca. 1mm dick. Sichtbar sind auch 7 Nieten und 4 Löcher/Bohrungen, wo die Nieten fehlen.
Dieser Drehknopf wurde im K-4 Visier-Modul im Kugelturm installiert. Es wird vermutlich dafür verwendet um das eigentliche Visier, auf die Spannweite des Ziels einzustellen. Auf dem K-4 Visier-Modul findet man die Beschriftung „Target Dimension Feed“ unter dem Drehknopf.
Munitionszuführung für eines der M2-Browning Maschinengewehre. Dieses Segment misst ca. 13 cm.
Vergleicht die dünnen Metall-Plättchen (siehe weiter unten), die in der Munitionsführung verwendet wurden.
Zwei (2) Zentimeter dickes Glas. Sehr wahrscheinlich Panzerglas oder kugelsicheres Glas. Bruchstellen und Riss sichtbar.
Anmerkung: Das kugelsichere Glas des Heckschützen misst eine Dicke von 3,175cm (1,25 Zoll).
Diese dünnen, leichten Metall-Plättchen gehören zur Munitionszuführung der M2-Browning-Maschinengewehre der B-17.