„Lackin Shankin“, eine B-17G-5-VE mit der Seriennummer 42-39929 befand sich am 11. April 1944 auf einem Einsatz nach Stettin. Nahe Hannover wurden durch Flak die äußeren Motoren zerstört. Sie flog humpelnd weiter, denn der linke Innenbord-Motor machte Schwierigkeiten. Die Besatzung entschied, dass ihre einzige Chance das neutrale Schweden sei. Knapp 20 km vor der Küste, über einem Gebiet, das sie Dänemark zugehörig erachteten, wurden sie von einer deutschen Me 210 angegriffen. Die deutsche Maschine verfehlte sie jedoch und feuerte in eine schwedische Artilleriestellung. Die Schweden schossen zurück und trafen die Me 210. „Lackin Shackin“ umkreiste die angeschossene Messerschmitt und steuerte in Richtung Osten weiter. Als sie ein schwedischer Warnschuss traf, sprang die Besatzung mit dem Fallschirm ab, ausgenommen der Pilot Frank Ammon, der nach einem Landeplatz für seine B-17 Ausschau hielt. Er verfehlte ein Blumenfeld, machte schließlich eine Bauchlandung auf einem gepflückten Acker und durchbrach eine Steinmauer. Er stieg benommen aus, war aber freudig überrascht, sich in der Nähe von Ydstad (Schweden) wiederzufinden.

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